Radtouren

Radtour zur Panke-Quelle

Nicht “kille, kille – Pankow”, wie die erste. 1983 erschienene  LP der gleichnamigen DDR-Band hieß, sondern “radel, radel – Panke”!

Viele Radbegeisterte haben von dem Radweg entlang der Panke geschwärmt, sodass ich das wunderschöne Sommerwetter dazu nutzte, einen Teil dieses Flusses, der in Bernau entspringt, kennenzulernen. Im Hinblick auf die Mündung spiegelt sich ein Stück deutsche Geschichte wider: Im Zuge des Mauerbaus 1961 wurde der Zulauf in die ursprüngliche, in Ost-Berlin fließende Alte Panke oder Südpanke, die beim Schiffbauerdamm in die Spree mündete, abgesperrt. Seitdem wird die Panke allein über den ehemaligen Schönhauser Graben (Neue Panke oder Nordpanke) in das Nordhafenvorbecken und damit den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal eingeleitet.

Ich begann meine Tour in Karow, um mich in Richtung Quelle zu bewegen. Im Nordosten Berlins sind ihre Ufer sind auf diesem Abschnitt fast nicht besiedelt, von Kleingärten und kleineren Gewerbeflächen abgesehen. Der Radweg selbst ist gut ausgeschildert und fast durchgehend von hervorragender Qualität: Befestigte bzw. asphaltierte Wege nur für Spaziergänger und Radfahrer, in Ausnahmefällen für Anlieger. Beim Durchqueren der malerischen, grünen Auen bzw. Wälder kann man kaum glauben, dass man sich an den Rändern der Hauptstadt befindet.

In Bernau, dessen Besichtigung ich mir für eine kommende Tour offenließ, suchte ich vergebens nach der Quelle der Panke. Wie viele Tieflandflüsse hat die Panke nämlich keine sprudelnde Quelle, sondern das Quellwasser sammelt sich in einer feuchten Wiese, das in einem künstlich angelegten Gewässer gesammelt wird und dann erst als permanentes Gewässer fließt.

                                              

Nähere Informationen kann man u.a. auf folgender Seite finden, von der auch die Übersichtskarten stammen: http://panke.info/pages/index.php

 

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