Bildende Kunst

Wilfried Reiff

Bei meinem Galerie Bummel entlang der Linien- und Auguststraße ist ein Besuch in der Salongalerie „Die Möve“ immer ein fester Bestandteil. Dort werden zumeist Künstler*innen der Klassischen Moderne präsentiert, die einem breiten Publikum, darunter auch mir als Kunst-Halblaie, unbekannt sind. Dabei widmet sie sich vor allem Künstler*innen, die zu Unrecht weitgehend in Vergessenheit gerieten. So auch in der aktuellen Ausstellung, wo unter dem Thema „Szenerien – erlebt. erdacht. Erträumt“ Gemälde, Holzschnitte, Radierungen und Collagen der Maler und Grafiker Wilfried Reiff, Fritz Kuhr, und Rolf Curt zu sehen sind. Bronzen von Rudolf Scheurer ergänzen die Präsentation.

Mich haben bei dieser Ausstellung insbesondere die Werke von Wilfried Reiff angesprochen, dessen Holzschnitte für mich von einer ergreifenden Intensität sind. Er stellt dabei den Mensch in seinen sozialen Beziehungen dar, wobei deren Physiognomie ihre Freuden aber auch Sorgen prägend ausdrücken. Dabei betont Reiff intensiv die Atmosphäre des jeweiligen Ortes der Begegnungen.

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