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Wettbewerb “Zukunftsstadt” geht in dritte  Phase

22 Städte und Gemeinden bewerben sich im Rahmen des Wettbewerbs “Zukunftsstadt” mit Forschungs-Konzepten für eine nachhaltige Stadtentwicklung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. Eine Jury aus Experten wählt jetzt die besten acht Planungskonzepte im „Wettbewerb Zukunftsstadt“ aus. Sie sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren verwirklicht werden.

Zum Start des Wettbewerbs 2015 brachten 51 Städte und Kommunen die Ideen ihrer Bürger mit Konzepten der Wissenschaft ein. Von ursprünglich 51 Städten und Kommunen wurden 23 Städte für Umsetzungskonzepte ausgewählt, darunter die Berliner Mierendorff-INSEL (Charlottenburg).  Der Wettbewerb ist Teil der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) der Bundesressorts für Forschung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und des Innern.
„Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt wollen wir den Wandel gestalten, um den Menschen auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt zu bieten. Dabei unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, eigene Ideen, wie ihre Heimat in der Zukunft aussehen soll, mit Hilfe der Wissenschaft zu realisieren. Es geht um eine nachhaltige Entwicklung und ein gutes und gesundes Leben für die nächsten Generationen in unserem Land.“, so Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die nachhaltige Mierendorff-INSEL

Bis Juni 2018 erarbeiteten Einwohner*innen und Vertreter*innen von Wirtschaft, Politik und Verwaltung mit Wissenschaftler*innen für die Charlottenburger Mierendorff-INSEL ein Handlungskonzept,  das in den nächsten Jahren in die Tat umgesetzt werden soll, wenn die nachhaltige Mierendorff-INSEL die dritte Wettbewerbsphase erreicht.

Unter dem Motto “Vom Einwohner zum Eigentümer“ geht es um Subsidiarität, um Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der Fähigkeiten der Stadtteilgemeinschaft. Durch Partizipation sollen neue transparente Entscheidungsmodelle ausprobiert werden. Es geht um Übernahme von Verantwortung durch den Einzelnen für die Gemeinschaft und die Gemeingüter, für eine nachhaltige und vor Ort gelebte Demokratie.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und der IPZ finden Sie auf der neuen Webseite: www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de

V.i.S.d.P.: DorfwerkStadt e.V., Mierendorffstraße 6, 10589 Berlin

Weitere Information und Ansprechpartner*in: Andrea Isermann-Kühn, Dorfwerkstadt e.V., Email: team@dorfwerkstadt.de, Tel: 030 – 3445874

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